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ETFs bleiben bei Anlegern hoch im Kurs 15.10.2018

Börsengehandelten Indexfonds, kurz ETFs, sind bei Anlegern weltweit sehr gefragt. Im September flossen ihnen laut einer aktuellen Auswertung von Amundi Asset Management fast 43 Mrd. Euro zu. Vor allem Aktien-ETFs waren im vergangenen Kalendermonat gefragt.

ETFs bleiben bei Anlegern hoch im Kurs

ETFs flossen im September 2018 weltweit annähernd 43 Mrd. Euro zu, wobei Aktien-ETFs mit 37,5 Mrd. Euro deutlich stärker als Anleihen-ETFs (5,2 Mrd. Euro) nachgefragt waren. Gegenüber dem Vormonat ist bedeutet das insgesamt ein Plus von 11,9 Mrd. Euro. 35,8 Mrd. Euro entfielen auf den US-Markt, 5,4 Mrd. Euro auf den europäischen und 1,7 Mrd. Euro auf den asiatischen Markt. Seit Jahresbeginn summieren sich die Nettomittelzuflüsse auf mehr als 308 Mrd. Euro.

Hohe Nachfrage nach Smart Beta

In Europa konzentrierte sich die Nachfrage auf Aktien-ETFs (+5,06 Mrd. Euro). Bei Anleiheprodukten haben die Zuflüsse nach einem schwachen Vormonat auf 1,05 Mrd. Euro angezogen, während Rohstoff-ETFs Rücknahmen von 763 Mio. Euro zu verzeichnen hatten. Nachdem in den Vormonaten Rückgaben dominierten, hat die Nachfrage nach Aktien-ETFs aus Europa (+417 Mio. Euro) beziehungsweise aus der Eurozone (+117 Mio. Euro) ins Plus gedreht. Gleichzeitig standen US-Aktien-ETFs mit Zuflüssen von 1,9 Milliarden Euro sowie globale Aktien mit 718 Mio. Euro weiterhin im Fokus des Anlegerinteresses. Auffallend war zudem die starke Nachfrage nach Smart-Beta-ETFs, wobei die Strategien Qualität (+722 Mio. Euro), Momentum (+563 Mio. Euro) und Minimum Volatilität (+496 Mio. Euro) besonders nachgefragt waren.

Trendwende bei Anleihen aus Schwellenländern

An den Anleihemärkten standen bei europäischen Anlegern ETFs auf Staatsanleihen (+1,1 Mrd. Euro) im Fokus, wovon 680 Mio. Euro auf Papiere aus Schwellenländern entfielen. Unternehmensanliehen flossen 793 Mio. Euro zu, wobei sich die Nachfrage in diesem Segment auf Eurozonen-High-Yield (+462 Mio. Euro) konzentrierte. Im Gegenzug reduzierten Anleger ihre Investments bei inflationsindexierten US-Anleihen (-314 Mio. Euro). (mh)

 

Generation 50plus: Sorgen über den Ruhestand 29.03.2018

In der Altersgruppe 50plus sorgen sich viele darüber, dass ihre Altersvorsorge nicht ausreichend ist, so eine Amundi-Studie. Jeder Zweite weiß demnach recht genau, wie hoch die eigene Rentenlücke sein wird. Dass man diese auch durch Einmalbeiträge schließen kann, ist weniger bekannt.

Generation 50plus: Sorgen über den Ruhestand

Die heutige Generation der über 50-Jährigen macht sich Sorgen über ihr Leben im Ruhestand. Ihre derzeitige gesetzliche Altersvorsorge wird wohl nicht für den Lebensabend ausreichen, sind sich 63% der im Rahmen einer aktuellen Amundi-Studie über die private Altersvorsorge befragten Teilnehmer sicher. Auch wenn die gesetzliche Rente mit einer betrieblichen und privaten Vorsorge ergänzt wurde, geht jeder Zweite (51%) davon aus, im Ruhestand nicht genug Geld zu haben.

„In unserer vierten Umfrage-Runde haben wir den Schwerpunkt auf die Generation der heute über 50-jährigen gelegt“, so Gottfried Hörich, Deputy CEO und Head of Sales bei Amundi Deutschland. „Wie sich zeigt, sorgt sich diese Generation um ihren Lebensstandard im Ruhestand. Ihnen ist klar, dass allein eine gesetzliche Vorsorge in den meisten Fällen nicht ausreichen wird. Mehr Aufklärung und vor allem auch eine sinnvolle Ergänzung durch betriebliche und private Maßnahmen werden somit immer wichtiger.“Die Studie legt den Fokus auf drei Themenschwerpunkte: Das Sparverhalten, die Gefahr der „Rentenlücke“ sowie die Einstellungen und Zukunftswertungen der 50- bis 65-Jährigen im Hinblick auf die private Altersvorsorge.

Männer können mehr Geld zurücklegen

Die Altersvorsorge der befragten Studienteilnehmer basiert zum großen Teil auf gesetzlichen Maßnahmen. 88% werden nach dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit voraussichtlich eine gesetzliche Altersvorsorge beziehen, 38% sorgen privat vor und 32% haben eine bAV abgeschlossen. Ins Auge fallen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern – sowohl bei den Abschlüssen als auch bei der Geldaufwendung: 42% der Männer haben eine private Altersvorsorge abgeschlossen, jedoch nur 32% der Frauen. Gleichwohl legen immerhin 55% der Frauen monatlich bis zu 200 Euro zurück, bei den Männern liegen die Beträge höher und nur 42% verwenden monatlich weniger als 200 Euro für ihre Absicherung.

Riestern bei Frauen beliebter

Das wohl bekannteste Altersvorsorge-Produkt, die Riester-Rente, wird von den weiblichen Teilnehmern der Studie deutlich bevorzugt: Sechs von zehn Frauen (61%) riestern, wohingegen nur knapp die Hälfte der Männer (48%) ihr Geld in diese Altersvorsorge-Maßnahme anlegt. Männliche Senioren bevorzugen eher Aktien und so ist ein Fünftel (20%) für die private Altersvorsorge in Aktien investiert. Bei Frauen trifft dies nur auf jede Zehnte zu (11%).

Die Beschäftigung mit der privaten Altersvorsorge sollte so früh wie möglich im Leben erfolgen. Das sehen auch die Studienteilnehmer so und mehr als die Hälfte (53%) hat noch vor ihrem 35. Geburtstag ein Altersvorsorge-Produkt abgeschlossen. Keiner der Befragten tat dies jenseits von 50 Jahren. Exakt die Hälfte der Befragten war beim Abschluss der (vorerst) letzten privaten Altersvorsorge zwischen 40 und 54 Jahre alt.

Rentenlücke bekannt, Möglichkeit zur Einmalzahlung weniger

Der prozentuale Unterschied zwischen dem letzten monatlichen Netto-Einkommen vor Renteneintritt und der gesetzlichen Altersvorsorge wird als „Rentenlücke“ bezeichnet. Die Mehrheit der Befragten (52%) weiß recht genau, wie hoch ihr Defizit sein wird, über ein Drittel (35%) weiß nicht über die Höhe ihrer Rentenlücke Bescheid und 7% haben nach eigenen Angaben keine Differenz. Die Ursachen für die Rentenlücke sind vielfältig: 45% der Befragten geben an, im Beruf nicht genug verdient zu haben, um privat vorzusorgen. Ein knappes Viertel (23%) gibt als Grund hierfür Auszeiten wegen eigener Kinder im Berufsleben (z. B. Elternzeit, Kinderbetreuung) an, jeder Zehnte (10%) eine zu lange Berufsunfähigkeit. Dass die Lücke durch eine Einmalzahlung geschlossen werden kann, weiß nur die Hälfte der befragten 50- bis 65-jährigen (49%). Knapp die Hälfte der Senioren (47%) ist sich also nicht bewusst, dass sie dadurch die Rentenlücke in ihrer gesetzlichen Altersvorsorge schließen kann. (ad)