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Mit Baukästen kann nahezu jeder eine Versicherung aufsetzen – auch Makler und Pools 22.10.2018

Wo kommen in Zukunft Versicherungsprodukte her? Wohl nicht mehr allein von Versicherern. Neue Marktplayer unterstützen Pools, Verbünde und Makler dabei, eigene Produkte zu entwickeln. Ein Beitrag von Dr. Christian Macht, Generalbevollmächtigter der ELEMENT Insurance AG, White-Label-Produktfabrik für Versicherungen.

Mit Baukästen kann nahezu jeder eine Versicherung aufsetzen – auch Makler und Pools

Wer über die Zukunft von Versicherungen spricht, schaut oft auf den digitalen Vertrieb. Ein nicht minder wichtiger Wandel aber vollzieht sich bei der Frage, wer überhaupt Versicherungsprodukte für den Vertrieb entwickelt. Denn schon heute kann das nahezu jedes Unternehmen selbst – auch Maklerpools und Maklerzusammenschlüsse.

Möglich wird das durch White-Label-Produktfabriken: Externe Firmen, die sowohl Technologie als auch komplette Versicherungspolicen und -dienste liefern. So lassen sich mit einem volldigitalen IT-Baukasten neue Angebote in wenigen Wochen einführen. Externe Anbieter können die Entwicklung, das Underwriting und nachgelagerte Services wie das Schadenmanagement übernehmen – je nach Bedarf.

Innovationen schneller umsetzen

So profitieren nicht nur Versicherer, die schneller Innovationen umsetzen wollen. Auch eine Vielzahl weiterer Unternehmen nutzt das: Sei es ein Elektronikhersteller, der die Garantieversicherung selbst entwickelt, das Softwarehaus, das eine Datenklau-Police aufsetzt, oder eben ein Makler, der Produkte unter eigener Marke vertreiben möchte. Nicht alles davon ist neu, Manches existiert bereits – neu ist aber, dass es mit Baukästen immer leichter wird, Innovationen Wirklichkeit werden zu lassen.

So entstehen auf spitze Zielgruppen zugeschnittene Produkte – etwa eine Flugverspätungspolice, wie ELEMENT sie mit FairPlane entwickelt hat, dem Portal für Rechte von Fluggästen; oder eine Mini-Hausrat für Studenten, die nach Bedarf nur wenige Wertgegenstände wie etwa ein Mountainbike oder das MacBook versichert –und so besonders günstig ist

Das Innovationstempo nimmt daher zu, und die Zahl der Wettbewerber in Nischen dürfte weiter steigen. Andererseits: Niemand kann Versicherern und Maklern ihre Kompetenz und ihre Kenntnis des Kunden so schnell streitig machen – unbestritten hingegen ist, dass viele erfahrene Anbieter unter älteren IT-Systemen leiden, während sie zugleich den Bestand pflegen müssen. Das kann Innovationen ausbremsen und oft für Frust sorgen. Genau dieses Problem beheben externe Anbieter.

Man muss nicht mehr alles selbst produzieren

Versicherungsbaukästen sind dabei nichts anderes als Zulieferer-Betriebe, wie sie in vielen Branchen längst üblich sind. Automobilhersteller etwa produzieren nur noch ein Viertel selbst. Makler, Vermittler und Versicherer könnten einen ähnlichen Weg einschlagen und mehr Dienste zukaufen, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit Zulieferern ändert an der Kundenbindung nichts: Wer einen BMW bestellt macht das nach wie vor wegen BMW und nicht wegen der verbauten Teile von Continental, Magna oder Denso.

Hemant Taneja, Managing Director bei der renommierten Venture Capital-Firma General Catalyst, hat in seinem Buch „Unscaled“ treffend beschrieben, wie kleine Unternehmen groß werden können: Erfolgreiche Firmen wie Airbnb, Auto1 oder Salesforce etwa haben externe Dienste genutzt, um zu wachsen. Mieten und kooperieren statt selbst zu bauen also. Eine Chance, gerade für den Maklervertrieb.

 

Nach dem Steuer-Urteil zur bKV – was sich jetzt ändert 09.10.2018

Im Sommer hat der Bundesfinanzhof ein Urteil gefällt, das die Position der betrieblichen Krankenversicherung stärkt. Es stellt sie auf die gleiche Stufe wie andere Sachleistungen des Arbeitgebers und schafft damit steuerliche Vorteile. Daniel Schmalley, Leiter des Kompetenzcenters Firmenkunden der Barmenia, beobachtet ein steigendes Interesse seitens der Unternehmen und sieht eine Vertriebschance für Makler.

Nach dem Steuer-Urteil zur bKV – was sich jetzt ändert

Das Urteil des Bundesfinanzhofs aus dem Sommer setzt ein wichtiges Signal: Es stärkt die Position der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) weiter. Denn als zentrales Personalinstrument erhält die bKV damit denselben Status wie andere Sach-Leistungen des Arbeitgebers auch, sprich: Übernimmt das Unternehmen die Beiträge, können diese bis zu einer Grenze von 44 Euro im Monat steuerfrei bleiben, so die Richter.

Benachteiligung der betrieblichen Krankenversicherung abgeschafft

Wie sich das Urteil praktisch auswirkt, hängt jetzt von drei Faktoren ab: Erstens, wann und wie die Bundesregierung die Maßgabe des Gerichts umsetzt – allzulang sollte das nicht dauern. Zweitens, inwieweit Arbeitgeber den Freibetrag von 44 Euro bereits mit anderen Sach-Leistungen ausgeschöpft haben – denn der gilt als Obergrenze absolut. Und drittens: Wie stark das Urteil weitere Vermittler ermutigt, in das bKV-Geschäft einzusteigen. Aber selbst wenn der Freibetrag in einigen Betrieben bereits ausgeschöpft wäre, dürft das Urteil dem Markt insgesamt weiteren Rückenwind verleihen, weil es die Benachteiligung der bKV gegenüber anderen Instrumenten endlich abschafft.

Das alles erfolgt vor dem Hintergrund enormer Mühen in Unternehmen, Top-Mitarbeiter zu finden und zu halten. Ende September haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sogar ihre Wachstums-Prognose für Deutschland deutlich senken müssen, um 0,4 Prozent-Punkte für 2018 – aus zwei Gründen: Den Handelskonflikten und eben dem Fachkräftemangel.

Gesundheit im Betrieb wird immer wichtiger

Selbst ohne das Urteil wäre daher damit zu rechnen, dass Unternehmen sich zunehmend für die bKV interessieren. Nicht nur, weil Mitarbeiter es attraktiv finden, Zusatz-Leistungen auf Privatpatienten-Niveau zu erhalten. Sondern auch, weil Gesundheit im Betrieb ein immer wichtigeres Thema wird. Die Zahl der Krankentage hat sich zuletzt deutlich erhöht: Von 2008 bis 2016 stieg der Krankenstand in Unternehmen und Behörden um 60 Prozent, gerade auch aufgrund psychischer Belastungen. Experten beziffern den volkswirtschaftlichen Schaden auf 75 Milliarden Euro im Jahr.

Betriebliche Krankenversicherung als Beratungsanlass

Die bKV bietet genau auf diese Herausforderungen Antworten: Eine Erschöpfungs-Vorsorge etwa ermöglicht es Mitarbeitern, vertrauliche Coachings und Beratungsgespräche mit Experten in Anspruch zu nehmen, idealerweise lange, bevor ernsthafte Krankheiten wie ein Burn-Out auftreten. Die Manager-Vorsorge hilft Führungskräften, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Telemedizin ergänzt das Angebot und sorgt dafür, dass Beschäftigte auch auf Dienstreisen versorgt sind und nicht unnötig in Wartezimmern sitzen, sondern von überall per Telefon oder Video mit einem Arzt Beschwerden abklären können. Und nicht zuletzt sind umfassende Vorsorge-Untersuchungen für Mitarbeiter individuell auf Alter und Geschlecht abgestimmt. Das hilft, Krankheiten früh zu erkennen und Ausfalltage zu reduzieren.

Vermittler haben also gewichtige Argumente – aufgrund des gravierenden Fachkräftemangels heute mehr denn je. Mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs kommt nun ein weiteres Argument hinzu.

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Barmenia beruft Carola Schroeder in den Vorstand 01.10.2018

Ab sofort verstärkt Carola Schroeder den Vorstand der Barmenia Versicherungen um Andreas Eurich, Frank Lamsfuß, Ulrich Lamy, Martin Risse sowie Kai Völker.Die Diplom-Mathematikerin wird sukzessive die Verantwortung für die Ressorts von Risse übernehmen, der zum 31.12.2018 in den Ruhestand geht.

Barmenia beruft Carola Schroeder in den Vorstand

Zum 01.10.2018 verstärkt Carola Schroeder den Vorstand der Barmenia Versicherungen. Alsordentliches Mitglied unterstützt sie Andreas Eurich,Frank Lamsfuß, Ulrich Lamy, Martin Risse sowie Kai Völker in den Vorständen der Barmenia-Unternehmen. Die Diplom-Mathematikerin wird nach und nach die Ressortverantwortung von Herrn Risse übernehmen und damit die Bereiche Kapitalanlagen und Leistung Barmenia Krankenversicherung a. G. sowie Schaden Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG.Risse geht zum 31.12.2018 nach 38-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand.

Schroeder wurde 1973 in Nürnberg geboren. Nach dem Studium der Mathematik mit Nebenfach Versicherungswirtschaftan der Ludwig-Maximilians-Universität in Münchenabsolvierte sie eine Ausbildung zur Aktuarin (DAV).Bis Ende 2005 war sie als Prokuristin für die Gen Re Capital GmbH (Kölnische Rück) tätig und anschließend Abteilungsleiterin Asset Allocation / ALM bei der Gothaer Asset Management AG. 2011 wechselte Schroeder als Director Risk Insurance (Prokuristin) zur KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und seit Januar 2014 verantwortete sie als Bereichsleiterin das Kapitalanlagenmanagement der VPV LebensversicherungsAG in Stuttgart. (tk)