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AssCompact News
Gecheckt oder nicht? Das Provisionsabgabeverbot, Check24 und der BVK 08.10.2018

Der Streit zwischen dem BVK und Check24 geht in eine neue Runde. Auf Grund einer Jubiläumsaktion, bei der Check24 Versicherungsbeiträge zurückzahlt, hat der BVK das Unternehmen abgemahnt. Er ist der Ansicht, es verstoße gegen das Provisionsabgabeverbot. Check24 hingegen sieht die Aktion als konform mit dem Versicherungsaufsichtsgesetz. Und zwar auch deshalb, weil überhaupt keine Versicherungsvermittlungsgesellschaften dahinter stehen.

Gecheckt oder nicht? Das Provisionsabgabeverbot, Check24 und der BVK

Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums verschenkt die Check24 GmbH an Nutzer des Kundenkontos Versicherungsprämien in Höhe von bis zu 12 Monatsbeiträgen – je nach Versicherungsart. „Versicherungs Jubiläums Deals“ hat das Unternehmen die Aktion mit goldenen Lettern überschrieben. Sie soll Kunden belohnen, die via Kundenkonto einen neuen Versicherungsvertrag abschließen und diesen nicht widerrufen.

Check24 = 27 Firmen

Die verantwortliche Check24 GmbH – eine Holdinggesellschaft – ist dabei jedoch nur eine von 27 Firmen, die unterschiedliche Teilbereiche der unter dem Namen „Check24“ versammelten Dienstleistungen verantworten. Sie betreibt lediglich die Kundenkontos, wie auch ein Sprecher des Unternehmens bestätigt. Mit Versicherungsvertrieb hat sie daher de facto nichts zu tun.

Check24 sieht keinen Verstoß gegen das Provisionsabgabeverbot

Aus diesen Gründen reagiert Check24 wohl auch überrascht auf die Abmahnung durch den Vermittlerverband. „Es handelt sich bei den Jubiläums Deals weder um eine Reduzierung der von dem Versicherungsnehmer versicherungsvertraglich geschuldeten Versicherungsbeiträge noch um eine Weitergabe der von dem Versicherungsvermittler vereinnahmten Provisionen und ist aus unserer Sicht somit VAG-konform“, so ein Sprecher von Check24 gegenüber AssCompact. Es soll dadurch lediglich die Treue der Kunden belohnt werden und das „völlig losgelöst von dem konkret abgeschlossenen Versicherungsvertrag und den insoweit von den jeweiligen Vermittlungsgesellschaften vereinnahmten Provisionen.“ Der abgeschlossene Versicherungsvertrag soll laut dem Sprecher lediglich zur Wertermittlung für die Gutschrift auf das Kundenkonto dienen.

BVK: „Plumpe juristische Tricks“

Der BVK bezeichnet die Praxis von Check24 im Zusammenhang mit dem Jubiläumsangebot als „juristische Konstruktion“ und „plumpen juristischen Trick“ mit der das Unternehmen das erst kürzlich in Kraft getretene „verbraucherschützende“ Provisionsabgabeverbot „umgehen“ will. Aus der Sicht des Verbandes ist dies rechtswidrig, unabhängig davon, welche Firma nun hinter dem konkreten Angebot steht.

Mit der Aktion von Check24 und der darauf folgenden Abmahnung des BVK wird wieder Öl in das beinah schon erloschen geglaubte Feuer des nun schon seit 2015 andauernden Zwistes zwischen dem Vermittlerverband und der Onlineplattform gegossen. Der BVK hatte im Herbst 2015 erstmals Klage gegen Check24 erhoben. Dabei ging es um die Transparenz des Unternehmens als Versicherungsvermittler im Hinblick auf Erstinformation und Beratungspflicht. Das am 06.04.2017 ergangene Urteil des OLG München hatte dazu geführt, dass Check24 und andere Onlinemakler ihre Geschäftspraktiken dahingehend und im Sinne eines verbesserten Verbraucherschutzes anpassten. Trotzdem musste Check24 noch ein Ordnungsgeld von 15.000 Euro zahlen, weil die Nachbesserungen in den Augen des BVK zu lange auf sich warten ließen.

Keine Auskunft zum Erfolg des Jubiläumsdeals

Als wäre es nicht selbstverständlich, verweist Check24 jetzt gegenüber AssCompact explizit darauf, dass die Jubiläumsaktion anbieter- und produktunabhängig gilt, also nicht auch noch Versicherungssparten oder –unternehmen bevorzugt werden. Darüber, wie viele Kunden auf den Jubiläums Deal hin tatsächlich eine Versicherung abgeschlossen haben, wollte der Sprecher allerdings keine Auskunft geben. Das Unternehmen will die Aktion intern analysieren. Die Abmahnung durch den BVK will Check24 fristgerecht prüfen. (tos)

Lesen Sie auch: BVK mahnt Check24 wegen „Versicherung Jubiläums Deals“ ab

 

Kommt der Provisionsdeckel nur noch für Restschuldversicherungen? 25.09.2018

Der Provisionsdeckel in der Lebensversicherung könnte sich noch 2018 im Sinne der Versicherungsvermittler erledigen, erklärte BVK-Präsident Michael H. Heinz am Dienstagabend in Berlin. Zahlreiche Gespräche mit CDU- und SPD-Abgeordneten zeigen in eine Richtung – und die bedeute: Provisionsdeckel nur für Restschuldversicherungen.

Kommt der Provisionsdeckel nur noch für Restschuldversicherungen?

Großen Optimismus versprühte BVK-Präsident Michael H. Heinz am Dienstagabend in Berlin, was den Provisionsdeckel in der Lebensversicherung angeht. Vor Journalisten sagte er, dass sich der Provisionsdeckel in der Lebensversicherung schon in den nächsten Monaten erledigen könnte. Bei SPD- und CDU-Abgeordneten als auch bei Regierungskreisen nahestehenden Personen würden die Argumente des Verbandes gehört werden. Zudem sei es positiv zu werten, dass der Verordnungsentwurf zur Zinszusatzreserve (ZZR) nun doch völlig von der Diskussion um eine Deckelung abgekoppelt wurde.

Marktversagen bei Restschuldversicherungen

Nach Einschätzung des BVK-Präsidenten geht die aktuelle, politische Meinungsbildung in Richtung eines Provisionsdeckels für die Restschuldversicherung, aber nicht für die Lebensversicherung. Dieser Argumentation kann der BVK-Verband auch folgen, da es im Bereich der Restschuldversicherungen zu einem Marktversagen gekommen sei und viel zu hohe Provisionen im Bankgeschäft bezahlt worden seien.

Keine Verwerfungen bei Lebensversicherungen

Anders sei dies in der Lebensversicherung. Dort gebe es keine Verwerfungen, deshalb sei ein ordnungspolitischer Eingriff in die Vergütungsgestaltung an dieser Stelle falsch. In einer ausführlichen Stellungnahme, die der BVK im Laufe des Mittwochs an den Finanzausschuss geben wird, erklärt der BVK etwa, dass eine Provisionsdeckelung gegen die durch Artikel 12 Absatz 1 Grundgesetz (GG) geschützte Berufsfreiheit der Versicherungsvermittler verstoßen würde. Denn das Grundrecht der Berufsfreiheit umschließe auch die Freiheit, das Entgelt für berufliche Leistungen selbst festzulegen oder mit Interessenten auszuhandeln. Mit einer Klage will der BVK aktuell aber nicht drohen. Zu optimistisch sei man aktuell, dass dies gar nicht nötig sein werde. (bh)

Lesen Sie auch: Provisionsdeckel: Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Foto: Das BVK-Präsidium am Dienstagabend in Berlin.

 

Beste Vermittler mit „Unternehmer-Ass 2018“ ausgezeichnet 10.09.2018

Zum 13. Mal haben das Institut Ritter, der BVK und das Versicherungsmagazin Versicherungsagenturen und Vermittler mit dem Award „Unternehmer-Ass“ prämiert. Bei den Maklern landete die maiergroup Versicherungsmakler GmbH auf Platz 1, bei den Agenturen H.-D. Lauble GmbH, SV SparkassenVersicherung.

Beste Vermittler mit „Unternehmer-Ass 2018“ ausgezeichnet

Beim diesjährigen Award „Unternehmer-Ass“, der die besten Versicherungsagenturen und Versicherungsvermittler kürt, stellten sich insgesamt 134 Bewerber der Jury, bestehend aus Versicherungsmagazin, BVK und Institut Ritter. Auch in seiner 13. Auflage verdeutlichte der Wettbewerb die große unternehmerische Entwicklung vieler Agentur- und Maklerunternehmen. In der Spitze würden sich die Vermittlerbetriebe als erfolgreiche Unternehmen mit klaren Prozessen sowie durch eine intern und extern gelebte und kommunizierte Strategie aus, so die Veranstalter.

Immer mehr Vermittlerbetriebe hochprofessionell aufgestellt

Die Jury bewertete neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen auch die unternehmerische Organisation und Ausrichtung. Die Entscheidungen um die ersten Plätze sei denkbar knapp ausgefallen, zumal immer mehr Vermittlerbetriebe hochprofessionell aufgestellt seien.

Das sind die Gewinner 2018

Bei den Versicherungsvermittlern konnte die maiergroup Versicherungsmakler GmbH aus Tuttlingen die Jury überzeugen und heimste wie im Vorjahr die Auszeichnung in Gold ein. Silber ging an GPI-Service-Center e.K. aus Nagold, Bronze holte sich die von Buddenbrock Concepts GmbH aus Essen. Bei den Versicherungsagenturen ging die H.-D. Lauble GmbH SV SparkassenVersicherung aus St. Georgen als Sieger hervor. Die Auszeichnung in Silber erhielten Martin Bantle e.K., Zurich Versicherung aus Konstanz sowie die Generalvertretung Markus Ortmann der R+V Versicherung aus Surwold. Aufgrund des identischen Rankings seitens der Jury wurde der Silberrang zweimal vergeben.

Bewerbung für Unternehmer-Ass 2019

Die Bewerbungsfrist zum Award Unternehmer-Ass 2019 läuft vom 01.02.2019 bis 30.06.2019. (tk)