DKM - Unternehmensseite Continentale Versicherungsverbund
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Liebe Vertriebspartner,

als Aussteller der DKM 2018 stellen wir Ihnen hier gerne unser Unternehmen vor.

Unter dem Dach der Continentale haben sich verschiedene Versicherer zu einem Verbund zusammengeschlossen. Der Verbund gehört zu den großen deutschen Versicherern. Die Continentale ist kein Konzern im üblichen Sinne, denn sie versteht sich als ein "Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit". Dieses Grundverständnis bestimmt das Handeln in allen Bereichen und in allen Unternehmen. Es fußt auf der Rechtsform der Obergesellschaft: An der Spitze des Verbundes steht die Continentale Krankenversicherung a.G. (gegründet 1926), ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Bei ihr wie im gesamten Verbund stehen die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt. Als Versicherungsverein ist die Continentale geschützt gegen Übernahmen.

Der Vertrieb Makler der Continentale bietet eine individuelle Beratung unabhängiger Vermittler zu allen Versicherungsfragen und unterstützt mit praxisorientierten Workshops, regelmäßigen Informationen, einem Onlinerechner und einem Extra-Internetportal. Spezialisten-Teams beraten jeden Vertriebspartner individuell. Bundesweit garantieren zwölf Maklerdirektionen die erforderliche Nähe. Weitere Details erhalten Sie hier.

Erleben Sie den Fachvortrag unseres Referenten - Herr Uwe Neussel - (Leiter bAV der Continentale Lebensversicherung) - am Donnerstag, dem 25.10.2018 in der Zeit von 10:45 bis 11:15 Uhr. Mit dem Titel "Mission Possible - hält er passende Lösungen für die unternehmerischen Herausforderungen in der bAV" parat.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen schon jetzt erfolgreiche Kontakte sowie interessante Dialoge an unserem Messestand. Schauen Sie bei uns vorbei!
 

 
 
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WORKSHOP: Halle 5, Raum 2
Mission Possible - passende Lösungen für die unternehmerischen Herausforderungen in der bAV
Do 25.10.2018 / 10:45 bis 11:15 Uhr

Innovative Ansätze für die Einrichtung und Gestaltung von Versorgungswerken vor dem Hintergrund der neuen Gesetzgebung

 

AssCompact News
Wer ist gerechter? Die PKV oder die GKV? Oder spielt das gar keine Rolle? 11.09.2018

Der Zugang in die PKV wird durch die gerade veröffentlichte Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze für 2019 weiter erschwert. Auch die Diskussion um überhöhte Beitragsanpassungen in der PKV und um eine Bürgerversicherung schadet dem Neugeschäft und dem Image der PKV. Dahinter steckt auch immer wieder die Frage: Wer ist gerechter, die PKV oder die GKV?

Wer ist gerechter? Die PKV oder die GKV? Oder spielt das gar keine Rolle?

Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Da sind sich eigentlich viele einig: PKV- und GKV-Vertreter, Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler und letztlich auch viele Versicherte, wie Umfragen immer wieder zeigen. Gerade im Vergleich zum Ausland seien die Wartezeiten sowohl für PKV- als auch für GKV-Versicherte gering und eine echte, harte Rationierung von Gesundheitsleistungen gebe es in Deutschland nicht. Dennoch reagiere die Bevölkerung sensibel, wenn es um die Gerechtigkeit im Gesundheitssystem gehe, erklärte Dr. Christoph Helmich, Vorstandsvorsitzender des Continentale Versicherungsverbundes. Dieser hatte am Dienstag zum 18. PKV-Forum nach Köln eingeladen und als ein Schwerpunktthema die Gerechtigkeit im deutschen Gesundheitswesen auf die Agenda gesetzt.

Gesundheit ist ein hohes, zumindest ein fundamentales Gut

Gesundheit sei ein fundamentales Gut, das es Menschen ermögliche, nach ihren Wertvorstellungen und Lebenszielen zu leben. Deshalb lege man hier besonderen Wert auf Gerechtigkeit, erklärte etwa Dr. Christiane Woopen, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Uni Köln. Es gehe dabei immer um Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Die Ressourcen seien begrenzt und müssten entsprechend verteilt werden. Was dabei gerecht oder ungerecht sei, sei schwer zu beurteilen und müsse einer ethischen Debatte folgen. Das Dilemma zeige sich etwa bei der Organspende: Priorisiert werde dort nach Dringlichkeit und nach Erfolgsaussichten. Beides widerspreche sich aber häufig, denn wer ein Organ dringend brauche, sei schon sehr krank und die Erfolgsaussichten der Organspende würden dadurch geringer. Deshalb sei der Gesetzgeber angehalten, den richtigen Rahmen zu setzen und die Richtlinien nicht allein den Selbstverwaltungen oder Ärzten zu überlassen.

Telematiktarifen erteilte Woopen auf dem PKV-Forum eine Absage – insbesondere im Zusammenhang mit den Themen Solidarität und Gerechtigkeit. Die Solidarität gehe bei verhaltensbezogenen Tarifen verloren. Solidarität kenne kein Belohnungs- und kein Bestrafungssystem, sondern bedeute, füreinander einzustehen, um jedem den Zugang zur Gesundheit zu ermöglichen, so die Ethik-Professorin.

Keine Frage von PKV oder GKV

Die Gerechtigkeit im deutschen Gesundheitswesen zeige sich weniger in der PKV oder in der GKV, sondern liege viel tiefschichtiger. Das duale System habe eines der besten Gesundheitssysteme der Welt geschaffen, die Wartezeitendiskussion etwa komme nicht an den Kern des Problems. Diese Diskussion sei keine Gerechtigkeitsfrage, sondern es sei schlicht und ergreifend ein Versorgungsproblem. Es habe wenig damit zu tun, ob ein Patient PKV- oder GKV-versichert sei, argumentiert BARMER-Vorsitzender Dr. Christoph Staub.

Solidarität lässt sich so und so erklären

Die PKV sei genauso solidarisch wie die GKV, so Dr. Marcus Kremer, Vorstandsmitglied der Continentale. Die Frage nach der Gerechtigkeit sei in beiden Systemen nicht leicht zu beantworten. Kremer wirft die Frage auf, ob es gerecht sei, dass in der GKV der Beitrag vom Einkommen abhänge. Der PKV-Versicherte wiederum bezahle die in der GKV versicherten Kinder mit. Auch in der PKV stünden die Gesunden für die Kranken ein, ergänzt Dr. Florian Reuther vom PKV-Verband. Zudem trügen die PKV-Versicherten über ihre Steuern zusätzlich zur Finanzierung des Gesundheitssystems bei, das aus einem Drittel aus Steuergeldern finanziert werde.

Doch eigentlich wolle man gar nicht mehr über die Gegensätze von PKV und GKV streiten. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, fasst dies so zusammen, dass die PKV und die GKV die konstituierenden Pfeiler für das gute Gesundheitssystem seien. Die Problematik liege in den Versorgungsthemen, etwa der mangelnden Ärzteversorgung auf dem Land.

Keine 100%-ige Gerechtigkeit

Die rund 1.200 Teilnehmer des PKV-Forums folgten zudem den Ausführungen des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach, der betonte, dass Gerechtigkeit jeweils anders empfunden werde. Deshalb könne es eine absolute Gerechtigkeit gar nicht geben. Im Hinblick auf die immer wiederkehrende Diskussion zur Bürgerversicherung gab er zu bedenken: Wer glaube, dass mit ihr alles entfalle, was es an Problemen gebe, der täusche sich.

In den Herzen und Köpfen der Menschen

Inwieweit das Thema Gerechtigkeit und Solidarität Einzug in die Beratungsgespräche der Versicherungsvermittler hält, ist sicherlich eine Typfrage – werden dort doch eher individuelle Bedarfe der Kunden sowie Vor- und Nachteile der Versorgungssysteme erklärt. Wer einen ethischen Aspekt hineinbringen möchte, dem seien noch die Schlussworte von Dr. Christiane Woopen mit auf dem Weg gegeben: „Solidarität und Gerechtigkeit passiert in den Herzen und Köpfen der Menschen.“ Und alles was dort passiere, sei auch das, was dann tatsächlich passiere. (bh)